Biografisches

Intro

“Ingolf Lück ist einer, bei dem man nicht weiß, ob man sich wünschen sollte, dass er fürs Fernsehen gezähmt wird”, sagt Jörn Klamroth, Unterhaltungsredakteur beim WDR 1988. “Er hat so eine liebenswürdige Anarchie. Er wirbt nicht um die Zuschauer – ob er also für ein Massenpublikum geeignet ist, ob das überhaupt gut für ihn ist und ob er das wirklich will … ” Er lässt die Frage offen.” Aber er ist ein ganz großes Talent.”1

1958-1977

Das ganz große Talent wird an einem Dienstag im Jahr 1958 in der Bielefelder Vorstadt, einem Viertel mit Aussiedlern und Arbeitslosen, geboren. Sein Vater ist Operettensänger, übt jedoch des gesicherten Einkommens wegen einen bürgerlichen Beruf aus. Ingolf hört ihn oft in der Wohnung singen – immer mit einem großen Kissen vor dem Gesicht, damit der Gesang die Nachbarn nicht stört. Auch nicht richtig Luft bekommt der vierjährige Ingolf als er in einer Kindergartenaufführung tapfer den “bösen Wolf” gibt, obwohl er hinter einer unglücklich gebauten Maske fast erstickt. Bis auf weiteres ist das allerdings das einzige Mal, dass der junge Ingolf auf einer Bühne steht. Er ist im Gegenteil vielen als unauffällig in Erinnerung, verbringt pummelig und introvertiert viel Zeit vor dem Fernseher. Vielleicht bekommt er dort den Kick fürs Leben? Jedenfalls läutet er mit 15 eine Kehrtwende ein: er speckt ab, und zwar für immer. Zwei Monate lang ernährt er sich ausschließlich von Heidelbeeryoghurt. Seitdem hat er zu der beliebten ALDI-Spezialität ein gespaltenes Verhältnis.

Als einer der wenigen aus seinem Viertel besucht der Erschlankte das Bielefelder Ratsgymnasium. Dort ist er keine Leuchte – die konservativen Klassenlehrer und der unkonventionelle, impulsive Schüler Lück verbergen nicht die gegenseitige Antipathie. Ingolf fällt weit zurück, das Resultat, wie er 1993 bei einem Festakt seiner Schule sagt: “Ich habe eine Ehrenrunde gedreht: Unterquarta und Oberquarta.”2

 

Mit sechzehn ändern sich die Dinge. Onkel Karl-Heinz gibt Ingolf Gitarrenunterricht sowie ein schönes Hemd, und gemeinsam treten die beiden bei Taubenzüchtervereinen, Sparkassenfesten und in Altenheimen auf: das erste selbstverdiente Geld. Nebenbei engagiert sich Ingolf in einem selbstverwalteten Jugendzentrum, will zeitweise sogar Sozialarbeiter werden. Doch die Bühne fängt an, an ihm zu ziehen. Eigens für ein Schulfest gründet er mit Freunden “Die Dösselmann Combo”3 in der er hinterm Schlagzeug sitzt und die es mit ihrer Version von Neil Youngs “Cortez The Killer” bis in die Lokalpresse schafft.

Schließlich wird Ingolf Mitglied der Schultheatergruppe. Als der Lehrer im Spätsommer 1977 bei den Proben für eine Schulaufführung von Dürrenmatts “Die Physiker” ausfällt, übernimmt Ingolf kurz entschlossen die Rolle des Regisseurs – erfolgreich, und von da an hat das Theater ihn endgültig am Wickel4: Die Aufführung ging, so die Lokalpresse im Oktober 1977, weit “über reines Laienspiel hinaus”. Das spornt den knapp zwanzigjährigen und das junge Ensemble an: nach einem Probenjahr folgt 1978 eine weitere erfolgreiche Aufführung des Schultheaters: “Tote ohne Begräbnis” des französischen Existentialisten Jean-Paul Sartre. In seiner Abiturzeit entdeckt Ingolf auch die schillernde freie Theaterszene der späten Siebziger für sich: Jango Edwards, die Comedy-Ikone dieser Jahre, wird ein erstes Idol und wie Jango will auch Ingolf so früh wie möglich von seiner Kunst leben. Bald sieht man ihn in der Bielefelder Fußgängerzone Feuer spucken, Einrad fahren und jonglieren oder die einzig wahre Autopolitur anpreisen.5

1978

Nach dem Abitur 1978 wird aus der Schultheatergruppe das “Frapp-Theater”. Ingolf sagt 1984 zur Namensfindung: “Das Kürzel hat keine Bedeutung. Es ist eher als Rülpser zu verstehen”6 – Schon früh ist ihm die Idee wichtiger als die Form. Nach der Premiere des ersten inhaltlich noch etwas wirren Stücks mit dem wohl prophetischen Titel “FRAPP – Es ist nicht zu fassen” am 9. März 1979 ist das Ensemble weiter erfolgreich in und um Bielefeld mit immer neuen Produktionen aktiv7.

1979-1981

1979 gründen Ingolf Lück und Andreas Liebold aus dem “Frapp”-Theater heraus das Kindertheater “Die Zick-Zack-Theaterbande”, das bis 1985 aktiv sein wird. Ingolf überlegt kurz sich umzuorientieren, denkt darüber nach, nach dem Zivildienst Theaterdramaturg zu werden8. Er beginnt daher ein Studium in Pädagogik, Geschichte und Philosophie an der Universität Bielefeld.9 Aber Schon bald aber merkt er, dass die Theorie nicht seine Welt ist. Er bricht ab um sich wieder voll in die Bühnenarbeit zu stürzen, tingelt erfolgreich mit der “Theaterbande” und bringt mit dem “Frapp”-Theater “Das Picknick im Felde” und den “Klassenfeind” auf die Bühne, bis sich das Ensemble 1982 auflöst.

Schon während des Zivildiensts hatte sich Ingolf an zahlreichen Schauspielschulen beworben, jedoch nur Absagen bekommen. “Zu Recht”, sagt er 1988 dem Stern, “denn an einem kleinen Provinztheater Nebenrollen spielen, das hätte ich nie gekonnt”. So organisiert er sich schließlich sein Rüstzeug in Eigenregie10: Er nimmt privaten Schauspielunterricht11 und er nimmt Steptanz-Stunden, die er “bezahlt”, indem er zweimal wöchentlich den Übungssaal putzt. 12

1982-1983

1982 gründet Lück “Das Totale Theater”. Das war ein bisschen wie die damals populäre “Erste Allgemeine Verunsicherung”. “Nur”, so Ingolf, “hatten die ‘nen Achttonner mit Hebebühne, und wir hatten nur ‘nen kleinen Bulli.” Man spielt auf Straßen, bei Karstadt und auf richtigen Bühnen.13 Bis 1987 verspricht er dort mit Uli Etgeton (Gitarre), Helmut Sprick (Bass, Piano), Lutz Kramer (Drums) und Peter Wolf (Keyboards, Theater) ein Programm aus Szenen, Mitspielaktionen und Songs. Die Rocktheater-Show integriert die verschiedenen Kleinkunst-Spielarten wie Musiktheater, Clownerie, Zauberei, Feuerillusion und Kabarett. Das Programm ist breit gefächert: altbackene deutsche TV-Moderatoren bekommen genauso ihr satirisches Fett weg, wie die linke Hausbesetzerszene. Lück im Programmheft: “ein Gemisch aus Allem und doch das Einzige”. Die HÖRZU schreibt damals: Ingolf rockt wie ein doppelter Elvis, steppt à la Fred Astaire, zieht als ‘Dieter Buschmann’ die Begrüßungsrituale deutscher Showmaster durch den Kakao, und parodiert Pop-Größen wie Billy Idol. ‘Um neue Formen der Unterhaltung durchzusetzen’, verkündet er augenzwinkernd, ‘musst du das Publikum erst mal gnadenlos überfordern.’14

1984

Januar und Februar 1984 bedeuten einen Meilenstein für Ingolf Lück und seine Bühnenkollegen: “Das totale Theater” tritt im Kölner “Sprungbrett”-Theater auf, verlängert sein Gastspiel dort sogar Ende Februar wegen der großen Nachfrage15. Das “Sprungbrett” war eine im Oktober 1983 beim WDR von Ingrid Jehn ins Leben gerufene Varieté-Show. Ingrid Jehn ging in der Aufgabe auf, die damals sehr lebendige, häufig anarchistische deutsche Kleinkunstszene einem größeren Publikum und den Medienschaffenden vorzustellen. Jeden Monat präsentierte das “Sprungbrett” in seinem 96-Plätze-Theater ein neues Programm mit einem neuen Moderator, und regelmäßig wurden Ausschnitte der Shows aus dem “Sprungbrett” im WDR-Vorabendprogramm des Ersten Programms gesendet. “Das totale Theater” kommt überwältigend gut an. Besonders Ingolf Lück macht großen Eindruck – ob als Reiseveranstalter für Pauschalreisen in die Hausbesetzerszene (“Freaknepper – Einmal demonstrieren und zurück”) oder mit der Gebrauchsanleitung, wie jeder ein “Fool” à la Jango Edwards wird. Publikum und Organisatoren sind hin und weg und für Mai ’84 wird Ingolf auch als Moderator der “Sprungbrett”-Show engagiert. Obwohl er mit 26 und all seinen bisherigen Erfahrungen kein Newcomer im eigentlichen Sinne mehr ist, nimmt Ingolf an – um abermals abzuräumen. Damit nicht genug. Seine Moderation landet auf einem Band des WDR, und das fällt einem Redakteur in die Hände, der händeringend einen neuen Moderator für die beliebteste Musiksendung Deutschlands sucht…

1985

Am 7. Januar 1985 übernimmt Ingolf Lück von Peter Illmann nach einer gemeinsamen Sendung am 28. Dezember 1984 “Formel Eins”, die erfolgreiche Musikvideo-Sendung der ARD. Redakteur Wolfgang Neumann hatte ihn in letzter Sekunde vor dem Casting für den Illmann-Nachfolger auf einem Band des WDR “Sprungbrett” entdeckt – und die Casting-Nummer 13 hatte Ingolf Glück gebracht: Es geht die Mär, dass er die “Formel Eins”-Macher schon bei den ersten Probeaufnahmen zum Lachen gebracht hatte, was noch keinem vorher gelungen war.16 Anfang November ’84 ist man sich mündlich einig17, im Dezember, nur wenige Tage vor der Aufzeichnung der ersten Sendung in den Münchener Bavaria-Studios, steht ein Zweijahresvertrag. Schnell etabliert sich Ingolf in “Formel Eins” als bissigster, originellster und wildester Moderator der öffentlich-rechtlichen Musikszene18: mit ihm als Frontmann erreicht “Formel Eins” regelmäßige, bis dahin im Genre ungekannte Traumquoten von um die elf Millionen Zuschauern. Dabei sind die Produktionskosten im Vergleich zu heute geradezu lächerlich gering: gerade mal 75.000 Euro kostet eine komplette Sendung. Dass “Formel Eins” nicht ins erste Programm wechselte hatte, so das Westfalen-Blatt am 6. November 1984, allein zum Grund, dass die Tagesschau auf ihrem 20-Uhr-Sendeplatz bestand. “Formel Eins” war Fernsehen, aber Fernsehen nach Ingolfs Geschmack, denn es forderte den Bielefelder. Es gab nämlich nicht wie heute ganze Heere von Autoren. Ingolf schreit sich seine Moderationen selbst, entwickelt selbst einen Großteil der Einspieler. Das Format “Formel Eins” ist außerdem in den Achtzigern einmalig im deutschen Fernsehen: die Sendung präsentiert die Videoclips der großen Musikfirmen und eigens für die Sendung produzierte Clips mit internationalen Pop-Ikonen. Das Clipgenre ist dabei so neu wie der Moderator. Ingolfs in jahrelangen Tourneen mit Rock- und Kindertheater gewachsenen Fähigkeiten haben die richtige Aufgabe gefunden: Wenn Ingolf sich zwischen den Videoclips über Popgrößen wie Billy Idol oder Thomas Anders von “Modern Talking” lustig macht, dann ist er hinreißend, unwiderstehlich. Seine flippige Art und die frechen Sprüche kommen an. Für Tiefstapler Ingolf sind seine quirligen Intermezzi “Überleitungen”. Der HÖRZU sagt er damals: “Das ist schon eine schöne Herausforderung, wenn du einen Tag vor der Sendung eine Liste mit Musiktiteln bekommst, zu denen Du Dir die Überleitungen einfallen lassen musst.”19

Trotz der plötzlichen Popularität bleibt Ingolf seinen Wurzeln verpflichtet: Gleich nach Vertragsabschluss hatte er am Flughafen Hannover ein Dauer-Flugticket gelöst: Dienstags hin nach München zu den Bavaria Filmstudios, freitags nach Drehschluss zurück zu WG und Freundeskreis nach Bielefeld20, von wo aus er neben seiner TV-Tätigkeit noch bis 1987 mit dem “Totalen Theater” tourt. Während er als Clip-Moderator gefeiert wird, spielt er außerdem unter dem Pseudonym “Half Blind Django” Gitarre in der Swing-Combo “Kurpark-Kollektief”, tourt mit der “Zickzack Theaterbande” und spielt an den Städtischen Bühnen Bielefeld in “Revolte im Erziehungshaus”.

Der überwältigende Erfolg von “Formel Eins” mündet schließlich noch 1985 in “Formel Eins – Der Film”. Am 15. September startet die Kinoproduktion in der Regie von Wolfgang Büld, heute bekannt durch erfolgreiche Serienproduktionen wie “Faust” oder “Küstenwache”. In seinem Leinwanddebüt spielt Ingolf sich selbst – neben Stars wie Meat Loaf, Campino oder Falco und dem späteren TATORT-Kommissar Dietmar Bär. Der Film war nicht gerade eine Sternstunde seines Regisseurs, aber Ingolf ist seit den Dreharbeiten mit Campino befreundet, der mit seinen “Toten Hosen” die Bandkasse mit der Nebenrolle aufstockte, als Mexikaner-Quintett, Heavy-Metal-Band und Zulu-Rapper überaus penetrant durchs Bild zu musizieren. Nach dem ersten Jahr “Formel Eins” indes hadert Ingolf – 1988 sagt er dem Bielefelder StadtBlatt: ” Ich hatte vierzig Sendungen gemacht, die sehr gut waren. Ich dachte damals, wenn du nochmal vierzig Produktionen machst, dann merken die Leute, dass du auch nur mit Wasser kochst.” Und Ingolf wollte eines nie: sich wiederholen. Also unterstützt er seine neuen Freunde von den “Toten Hosen” in einem Prozess gegen Heino und verlässt “Formel Eins” am 9. Dezember 1985, ein Jahr vor Vertragsablauf. Nach 42 erfolgreichen Sendungen übergibt er die Moderation in Anwesenheit von Stargast Stevie Wonder an Stefanie Tücking.

1986

1986 zeigt sich, dass ein Kinofilm selten allein kommt. Ingolf dreht die Kinokomödie “Peng – Du bist tot”, in der er eine Hauptrolle angenommen hat. Ingolf liebt Filmdrehs, er sagt im Interview: “Das Drehen hat unheimlich viel Spaß gemacht. Es ist beim Film einfach genau so, wie es immer in ‘BILD der Frau’ steht: Geile Hotels, reichlich Kohle und wenig Arbeit.”21 Doch auch in diesem Jahr sorgen andere Projekte dafür, dass es Ingolf vor lauter Filmerei nicht langweilig wird: Alfred Biolek lädt den Bielefelder Tausendsassa am 16. April in seine Show “Mensch Meier” ein und am Düsseldorfer Schauspielhaus spielt er die Hauptrolle in Harald Müllers “Totenfloß” unter der Regie des befreundeten Michael Braun. Das Publikum der Uraufführung am 16.10.1986 im Kleinen Haus des Düsseldorfer Schauspiels reagiert zunächst gespalten auf die Besetzung der zentralen Rolle in dem düsteren Endzeitdrama “Totenfloß” mit Ingolf Lück, lässt sich aber schnell beeindrucken. Was treibt Ingolf dazu so viele verschiede Genres zu bedienen? Für ihn ist das keine Frage. Dem Bielefelder Stadtblatt sagt er 1988: ” Mir geht es nicht darum, wie Dinge gebracht werden, sondern um das Thema. Bei den Projekten, die ich mache, muss ich immer das Gefühl haben, dass es was Neues ist. Diesen Anspruch habe ich an meinen Beruf. Deshalb habe ich diesen Beruf, damit ich mich nicht immer selbst reproduzieren muss, sondern immer was anderes machen kann.”22

1987

1987 beginnt für Ingolf im Kino: Nach einer erfolgreichen Testvorstellung, die sich Ingolf in Bielefeld gab, startet am 16. April die Krimikomödie “Peng – Du bist tot” mit Ingolf in der Hauptrolle in den deutschen Kinos

1988

Von Januar bis Februar 1988 sendet der WDR Ingolfs erste eigene Show: “Lücks Zeitlupe” (WDR). Hier nehmen Ingolf Lück als selbsternannter “Komponentenkleber des Weltgefüges” und sein Assistent Dirk Bach die Deutschen so bitterböse auf die Schippe, dass die Sendereihe nach nur sechs Folgen eingestellt wird.23 Was soll’s, wieder hat Ingolf noch ein anderes Eisen im Feuer: Er geht mit dem Berliner Kleinkünstler Hans-Werner Olm und dem gemeinsamen Programm “Gorbatschow muss sterben” auf Tour. Die beiden sehen in diesem Projekt, so Ingolf, den Versuch “in eine relativ verkrustete Geschichte wie das deutsche Kabarett einzusteigen, um sie positiv zu befruchten, zu beleben. Es ist eine Mischung aus Kabarett und Theater.” Die Mischung feiert Erfolge: Am 28. April 1988 sind die beiden mit Ausschnitten aus ihrem Programm in der ARD-Sendung “Extratour” zu Gast24. In einer Mischung aus Moderationen und Musikclips ist Ingolf vorher noch einmal zu sehen: Am 7. April 1988 ist er aus Anlass der 200. Sendung noch einmal bei “Formel Eins” dabei. Auch das Theater ruft wieder in 1988 mit der Dramatisierung des Kultfilms “Clockwork Orange”. Ingolf dazu: “Das ist auch nur die Erfüllung von Träumen. Als das Schauspielhaus Bonn 1988 sagte: Wir haben noch ‘ne Million übrig, dramatisierte ich in meiner WG eben ‘Clockwork Orange’ mit den Toten Hosen, die damals auch gerade nichts zu tun hatten. Seither bin ich mit Campino befreundet.”

1989

Im Herbst 1989 produziert Ingolf mit dem Bayerischen Fernsehen die Familienspielshow “Boing”. In sieben Folgen müssen jeweils zwei Familien, eine davon prominent, persönliche Vorlieben erraten – unter reger Beteiligung des Publikums. Ingolf ist damit seinem Ziel näher, das er 1988 so formulierte: “Wenn ich irgendwann mal ein richtig bekannter Showmaster wäre, hätte ich nichts dagegen.” Wenn das nicht ein Schritt in diese Richtung war: der ehemalige Vorrocker des “Totalen Theaters” moderiert eine Mittwoch-Mittag-Show, produziert vom Bayerischen Fernsehen!

1990

1990, fünf Jahre nach “Formel Eins”, findet Ingolf zurück zum Westdeutschen Fernsehen. Bis 1993 wird er für den Kölner Sender 72 Folgen im Team des erfolgreichen Ratequiz “Pssst!…” sitzen. Mit seinem Mitstreitern Mariele Millowitsch, Elke Heidenreich und Herbert Feuerstein errät er die von Quizmaster Harald Schmidt vorgestellten Geheimnisse von einfachen Bürgern und Prominenten. Die Sendung geinnt rasch an Poularität und wird 1993 ins erste Fernsehprogramm übernommen.

1991

1991 findet sich die eindeutige Antwort auf die nach dem Aus für “Lücks Zeitlupe” in Medienkreisen aufgeworfene Frage, ob Ingolf Lück “massentauglich” sei: Gleich mit zwei Shows meldete er sich im ZDF zurück. Im Reisequiz “Zehn oder geh’n” moderiert er sich charmant über den Erdball: Kandidatenpaare kämpfen an beliebten Urlaubszielen um Punkte, und wer gewinnt darf bleiben und zwei Wochen dort Urlaub machen. In seiner zweiten Show “Hut ab” tut Ingolf, wovon er nur sechs Jahre zuvor im “Sprungbrett” selbst profitierte: er präsentiert junge Talente der deutschen Kleinkunst- und Varietészene. Um weiterhin nicht die Bodenhaftung zu verlieren spielt er weiterhin Kindertheater und wohnt nach wie vor in einer WG – wenn auch mittlerweile in Köln.25

1992

1992 legt Ingolf was die Zahl seiner gleichzeitigen TV-Projekte angeht noch einmal nach. “Ingolf Lücks Sketchsalat” sendet das ZDF vom 19. Juni 1992 an sechsmal jeden Freitag um 22:30 Uhr. Konzept und Material dieses Formats entwickelte Arbeitstier Lück bereits, während er 1991 regelmäßig mit den beiden Shows “Hut ab!” und “Zehn oder geh’n” im ZDF präsent und beschäftigt war. 26 Für die Mitwirkung in der Sketchreihe konnten Schulfreunde Lücks und Theaterstars wie Rainer Hunold, Helmut Zierl und Wolfgang Völz gewonnen werden. Mit ihnen spielt Lück in über 50 Rollen Sketche aus der Feder junger Autoren. Am 30. Juli 1992 hat “Otto – Der Liebesfilm” Kinopremiere, in dem Lück als Modezar Lucky” zu sehen ist. Ebenfalls im Sommer stellt das ZDF die Show “Zehn oder geh’n” ein. Ingolf gibt ein Gastspiel in Harald Juhnkes ARD-Show “Juhnke & Co.” und unterzeichnet flugs einen Vertrag beim Privatsender RTL. Schon bald beginnt er dort mit den Aufzeichnungen der Karaoke-Show “Wer kann der kann” und noch im Herbst desselben Jahres sitzt er dort in der Jury von Götz Alsmanns “Gong Show” – der deutschen TV-Premiere einer Art des Talentwettbewerbs der brutaleren Art: Wer nicht gefällt, dem wird per Gongschlag der Saft auf der Bühne abgedreht. Gar nicht brutal Ingolfs Theaterprojekt in diesem Jahr – wie jeden Sommer tourt er mit seinem Kinderzirkus kreuz und quer durch NRW27 und im Dezember hat er am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg Premiere in der Hauptrolle des Stücks “Talk Radio”. Regie führt wieder Michael Braun, der Ingolf schon 1986 für die Hauptrolle von “Totenfloß” ans Düsseldorfer Schauspielhaus geholt hatte. Ingolf spielt einen Radiomoderator, der das Seelenleben der Zuhörer seiner Call-In-Show benutzt, um seine Quote zu steigern. “Talk Radio” überzeichnete damit prophetisch eine Praktik, die sich das deutsche Privatfernsehen nur wenige Jahre später mit Nachmittagstalkshows und Gerichts-Soaps völlig zueigen machen sollte.

1993

1993 beginnt Ingolfs TV-Jahr mit einer Reminiszenz an seine Kindertheater-Arbeit: am 8. Januar ist er in einer Sondersendung des NDR zum 20. Geburtstag der deutschen Sesamstraße mit von der Partie.28 Ab dem 2. Januar strahlt RTL die sechs Folgen der Reihe “Wer kann der kann” aus, einer von Ingolf moderierten Kandidaten-Show um das damalige Freizeitvergnügen der Deutschen: Das Karaoke-Singen. Gleichzeitig wechselt “Pssst…” das erfolgreiche Ratequiz, in dem er mit seinem Mitstreitern Mariele Millowitsch, Elke Heidenreich und Herbert Feuerstein die von Quizmaster Harald Schmidt vorgestellten Geheimnisse von einfachen Bürgern und Prominenten errät, aus dem dritten ins erste Fernsehprogramm.

1994

Am 19. April 1994 sehen wir Ingolf als Fernsehschauspieler: In der ARD-Krimireihe “Einsatz für Lohbeck” spielt er die Rolle des Andy “King” König. Außerdem profiliert er sich als Sitcom-Darsteller in “Bistro, Bistro” (ZDF) und “Kebap und Sauerkraut (Pro Sieben).

1995

War 1994 ein eher ruhiges Schaffensjahr, geht Ingolf 1995 wieder in die Vollen. Ab August 1995 kann man mit Lück wieder verreisen: Ingolf fordert die Zuschauer von SAT.1 auf: “Pack die Zahnbürste ein!” Aus wenigen von 300 Studiozuschauern werden Kandidaten, dem Gewinner winkt eine Flugreise, die direkt im Anschluss an die Sendung angetreten wird.29 Ingolf tritt mit dieser Show erfolgreich gegen Linda de Mols “Traumhochzeit an, die teilweise zeitgleich auf RTL läuft.30 ” 2001 sagte Ingolf dem SPIEGEL zu dieser Arbeit: “ich schaffte es mit der Sendung auf die Titelseite der “Times”-Wochenendbeilage, weil das Format aus Großbritannien kam. Außerdem durfte ich um die Welt jetten und bekam noch Geld dafür. Das war schon Klasse für den kleinen Ingo aus Bielefeld!” 1995 ist Ingolf auch zurück in der ARD, die ihn mit “Formel Eins” groß machte – “Nobody is perfect” heißt es ab dem 28. Februar in 52 Folgen. Ingolf Lück weiß die Antwort auf knifflige Fragen wie: “Wie wurde um 1900 einem Autofahrer Geschwindigkeitsüberschreitung nachgewiesen?” Auch als Fernsehschauspieler hat Ingolf 1995 wieder einige Eisen im Feuer: am 30 Juli ist er in der ARD-Serie “Wildbach” neben Siegfried Rauch in der Folge “Snowboard-Fieber” zu sehen. Neben Hannelore Hoger spielt er in einer Folge der TV-Krimireihe “Die Drei” (SAT.1) und er hat agiert in der ZDF-Familienserie “Inseln unter dem Wind” neben Jan Fedder und Stars wie Matthieu Carrière und Wolfgang Fierek. Für den Hessischen Rundfunk moderiert er ab 1995 bis 1997 neun Folgen der Varieté-Sendung “Traumtänzer”. Schließlich wäre Ingolf nicht Ingolf, würde er nicht auch in diesem Jahr wieder auf irgendeiner Theaterbühne stehen: Das Kaiserhof-Theater des bekannten Underground-Theatermanns Walter “Wally” Bockmeier gibt “Der kleine Horrorladen” in Kölscher Mundart – und Ingolf spielt den sadistischen Zahnarzt Orin. Keine zwiespältige Sache, lässt er sich doch in diesem Jahr selbst, wie er dem “Echo der Frau” verrät “das Gebiss sanieren”.

1996

Neben Karsten Speck und Jochen Busse spielt Ingolf Lück 1996 in der ARD-Sitcom “Drei Mann in einem Bett.” Das allerdings ist nur der Auftakt für ein viel weitreichenderes Engagement: Im April 1996 beginnt ein weiterer Meilenstein in Ingolfs Karriere: SAT.1 setzt, nachdem gerade Harald Schmidt sehr erfolgreich mit seiner täglichen Show gestartet ist, verstärkt auf Comedy. Der Sender verpflichtet Ingolf als Anchorman für die neue Comeyreihe “Die Wochenshow”, einer Weiterentwicklung von Rudi Carrells erfolgreichem Achtzigerjahreformat “Rudis Tagesshow”. Ingolf ist das prominente Gesicht an der Spitze eines hochtalentierten aber dem großen Publikum nicht so vertrauten Ensembles. Anke Engelke hatte ihre Fans damals vor allem bei den Hörern des Südwestfunks, wo sie als Moderatorin arbeitete. Marco Rima, einen Schweizer Superstar kannte in Deutschland bestenfalls das Musicalpublikum aus “Keep Cool”, und Karen Friesicke hatte man vorher nur sporadisch im Fernsehen gesehen – etwa in einigen TATORT-Krimis oder mit Harald Juhnke in “Harald und Eddi”. Zunächst gibt SAT.1 nur wenige Folgen “Wochenshow” in Auftrag und der Sendeplatz wechselt häfig; aber Produzent Ralf Günther hat schon früh große Pläne mit dem Format. Günther war einst wie Ingolf durch Auftritte mit seinem Comedy-Ensemble “Die Niegelungen” über das Theater “Sprungbrett” zum Fernsehen gekommen. Er und das Ensemble sind fest entschlossen, die Sendung und ihre Protagonisten nach dem Vorbild der legendären US-Comedyreihe “Saturday Night Live” langsam zu etwas großem, etwas Kultigen wachsen zu lassen. Die Rechnung geht auf. Immer wieder wird der Vertrag verlängert, bald schon laufen die Staffelverträge über 12, nicht mehr über sechs Folgen, später werden Jahresverträge folgen. Karen Friesicke geht, Christiane Brammer kommt und geht wieder, worauf schließlich Bastian Pastewka kommt, und der ist so gut, dass er bleibt – zunächst sollte er lediglich Anke Engelke während der Babypause ersetzen. Am 12. Januar 1997 ist die Popularität von Moderatorenpaar Ingolf Lück und Anke Engelke schon so groß, dass die ARD die beiden zu einem Cameo-Auftritt in der Kultkrimireihe TATORT verpflichtet. Bald wird die Sendezeit von 25 Minuten auf eine volle Stunde verlängert. Der damalige SAT.1-Chef Fred Kogel reist in die Kölner “Wochenshow”-Studios um auf einem Fest zur 100. Sendung zu sagen: “Was ihr macht ist großartig. Wenn ihr zusammen bleibt, wenn wir zusammen bleiben, dann wird das immer so weiter gehen.” Was folgt ist ein kleines Stück erfolgreicher Fernsehgeschichte. Erst wird die Quote, dann die Sendung des härtesten Konkurrenten “RTL Samstag Nacht” eingestellt. Mit über fünf Millionen Zuschauern zieht die “Wochenshow” gleich mit “RTL Sieben Tage, sieben Köpfe”.

Den inzwischen längst erreichten Kultstatus der Wochenshow bestätigen die geflügelten Worte, die sie prägte. Ingolf ist gleich für die zwei verbreitetsten verantwortlich: sein ostentatives “Danke Anke!” am Ende des “Nachrichtenblocks” grölt zunächst das Studiopublikum mit, schließlich fließt es in den täglichen Sprachgebrauch ein, und fällt oft, wenn eine Frau irgendetwas bravourös erledigt. Last but not least war Ingolfs “Danke Anke” natürlich namensgebend für Anke Engelkes jährliche Weihnachtsshow. Und dann füllte Ingolf ja auch noch die Kultfigur “Herbert Görgens”, einen leicht debilen Frührentner, mit Leben und beendete jeden Sketch mit einem weiteren Spruch, der Kultstatus erreichte: “Komm’ ich getz’ im Fernsehen?” Auf dem Höhepunkt einer regelrechten Herbert-Görgens-Mania droht ein Mitbürger, der wirklich Herbert Görgens heißt, 1998 Ingolf zu verklagen, weil er aufgrund der Herbert-Görgens-Sketche im Beruf und Alltag gemobbt werde.

1999, auf dem Höhepunkt der Popularität gehen Ingolf Lück und seine Mitstreiter sogar mit einer eigens geschriebenen Bühnenshow auf eine ausverkaufte Tour durch Deutschlands Hallen. das Ensemble der Wochenshow wird mit Fernsehpreisen nur so überhäuft. Letztlich jedoch werden alle Comedians so populär, dass die Show zu klein wird für ihre Protagonisten. Bastian Pastewka, Anke Engelke und hinzugekommene Markus Maria Profitlich verlassen die Show, um eigene Comedy-Formate zu produzieren. Einem neuen Ensemble ist der Wochenshow-Schuh trotz der Unterstützung von Ingolf, der in die personelle Erneuerung all seine Energie steckte, letztlich zu groß – schließlich wird die Sendung eingestellt.

Nach der Wochenshow ist nichts mehr wie es war. Alle Beteiligten begegnen sich bis heute oft auf den verstrickten Wegen der Medienlandschaft. Die meisten derer, die vom Requisiteur bis zum Star an der Sendung gearbeitet haben, sind bis heute befreundet und kommt es in diesen Tagen zu professionellen Begegnungen beim damaligen Produzenten Brainpool, dann hat das mehr immer mehr etwas von einem Klassentreffen, denn von einer Produktionsbesprechung.

1997

1997 ist Ingolf zu Gast in Reinhold Beckmanns SAT.1-Talkshow “No Sports” und er spielt eine Rolle in dem ZDF-Drogendrama “Der Pirat” mit Jochen Vogel.

1998

Im Dezember 1998 moderiert Ingolf einen Klassiker des Deutschen Farbfernsehens: “Stars in der Manege” in der ARD. Ingolf reiht sich in die Reihe prominenter ARD-Zirkusdirektoren ein, zu der Stars wie Ottfried Fischer zählen.

1999

1999 fährt Ingolf Lück mit dem Fahrrad zu den Dreharbeiten der Wochenshow im Kölner Capitol.31 Ingolf ist über die Wochenshow so populär, dass er mit der Ulk-Rateshow “Voll witzig” in SAT.1 eine zweite Show bekommt, die er über 46 Folgen erfolgreich moderieren wird. Im Kino ist Ingolf ab 26. August in Deutschland und Argentinien beim “Mar del Plata”-Filmfestival in der Actionkomödie “Bang Boom Bang” neben Stars wie Ralf Richter, Diether Krebs und “Das Boot”-Star Martin Semmelrogge zu sehen.

2000

Am 8. Juni 2000 überrascht Ingolf die deutsche Fernsehlandschaft in der Rolle eines gebrochenen Rechtsanwalts. Als er die Rolle in “Thrill” angeboten bekam sagte er: “Ich dachte, die wollen mich komische Nummer. Dann traf mich der Schlag, beim Lesen des Drehbuchs. Keine Komödie, sondern ein Krimi. Und das, obwohl man in Deutschland auf Rollen festgelegt ist.”32 – “Thrill” war für Ingolf auch was seine Vielseitigkeit angeht eine Premiere: die hatte er bisher immer in verschiedenen Sparten ausgelebt: spielte er Sketche im Fernsehen machte er gleichzeitig ernstes Theater an der Bühne. Jetzt war er im selben Medium, dem Fernsehen, am Donnerstag als dramatischer Schauspieler zu sehen – und zwei Tage später in der “Wochenshow” als “komische Nummer”. Damit gelingt ihm dasselbe wie dem Kollegen Stefan Jürgens – der Ex-Samstag-Nacht-Comedian spielt in “Thrill” Ingolfs Gegenpart.

2001

Am 2. Februar 2001 startet SAT.1 mit der Ausstrahlung von Ingolfs in 2000 produzierter neunteiliger 25-Minuten-Sitcom “Der Doc – Schönheit ist machbar”. KirchMedia Entertainment produziert mit Ingolf und dem Comedian Bernhard Hoecker das Format “2001 C.O.P.S. – Die Comedy-Pannenshow” (SAT.1, 4 Folgen) und “C.O.P.S. – Best of TV” (SAT.1, 12 Folgen).

2002

Am 5.5. 2002 machen Arminia Bielefeld und Ingolf Lück auf derselben Seite Eins des Westfalen-Blatts Schlagzeilen: Die Arminia hatte vor 26.601 Zuschauern durch ein 3:1 über LR Ahlen den sechsten Bundesliga-Aufstieg perfekt gemacht. Bereits zwei Tage zuvor hatten die Verantwortlichen der Produktionsfirma Brainpool und des Fernsehsenders SAT.1 das Aus für einen Erstligisten des Privatfernsehens beschlossen: Am 17. Mai sollte nach sechs Jahren On Air die letzte Wochenshow in den Studios der Kölner Schanzenstraße aufgezeichnet werden. Kaum zwei Monate später zählt der fußballbegeisterte Ingolf in Bielefeld einen Weltrekord für das GUINNESS-Buch ein: er reiht sich unter 1400 Arminen-Fans ein, die als “größter Studio-Chor der Welt” die neue Vereinshymne von Arminia Bielefeld einsingen: “Alles ist nur ein Spiel, doch mit Arminia Bielefeld das größte Spiel der Welt.” Die Hymne wirkt – Ingolf jubelt auf der “Alm” mit, als sich die Arminia am 11. August 2002 im ersten Spiel der Saison mit einem 3:0 gegen Werder Bremen an die Spitze der Liga kickt. Am 26. Dezember moderiert Ingolf zum zweiten Mal den Klassiker des Deutschen Farbfernsehens: die Jubiläumsshow “40 Jahre Stars in der Manege” in der ARD. Diesmal mit Comedy- und Theaterkollegin Esther Schweins, die das Zirkuspublikum im Vorjahr mit atemberaubender Zeitlupenakrobatik fasziniert hatte. 2002 entdeckte Ingolf auch das Theater für sich neu: Mit “CAVEMAN”, der legendären One Man Show vom Broadway in der Regie von Esther Schweins feiert er bis heute in Köln und Berlin große Erfolge.

2003

Als erfolgreichen Bühnenregisseur weist Ingolf 2003 das kanadische Erfolgsstück “Traumfrau Mutter” aus, mit dem die Truppe der “arena” in Berlin seit 2003 Erfolge feiert.


Fußnoten    (↵ returns to text)
  1. STERN TV Magazin, 11.08.1988
  2. Westfalen-Blatt, 15.03.1993
  3. Westfalen-Blatt, 15.11.1977
  4. Brigitte, Heft 16/99
  5. Brigitte, Heft 16/99
  6. Neue Westfälische, 12.05.1984
  7. Brigitte, Heft 16/99
  8. HÖRZU 27.04.1984-3.5.1984
  9. Brigitte, Heft 16/99
  10. Brigitte, Heft 16/99
  11. Programmheft “Das totale Theater”
  12. Brigitte, Heft 16/99
  13. Stern TV Magazin, 11.08.1988
  14. HÖRZU 27.04.1984-3.5.1984
  15. Kölner Rundschau, Februar 1984
  16. Stern TV Magazin, 11.08.1988
  17. Westfalen-Blatt, 6. November 1984
  18. Prisma, Heft 29/92
  19. HÖRZU 27.04.1984-3.5.1984
  20. StadtBlatt, Heft 47/84
  21. StadtBlatt, Heft 16/88
  22. StadtBlatt, Heft 16/88
  23. PRISMA 22/91
  24. Westfalen-Blatt, 28. April 1988
  25. PRISMA 22/91
  26. PRISMA 22/92
  27. PRISMA 29/92
  28. Westfalen-Blatt, 20.10.1992
  29. Westfalen-Blatt, 27.11.1994
  30. Westfalen-Blatt, 02.-03-.09.1995
  31. Brigitte, Heft 16/99
  32. TV Movie, Heft 12/00