Presse zu „Die 39 Stufen“

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„Liebe, Intrige, Kampf, Eifersucht, Mord, Fluchtsequenzen über die Tower Bridge, Stunts aus fahrenden Zügen, Verfolgungsjagden per Auto und Hubschrauber, Showdown im schottischen Hochmoor, das Finale im Londoner Palladium und ein Cameoauftritt von Meister Hitch selbst“, so beschreibt Ingolf Lück, Hauptdarsteller und Regisseur, die irrwitzige Kriminalkomödie „Die 39 Stufen“, die nach Alfred Hitchcocks Filmvorlage entstanden ist.
Ab dem 18. September steht Ingolf Lück in dieser rabenschwarzen Krimi-Komödie auf der Bühne der Komödie Winterhuder Fährhaus. Er verkörpert den unschuldig in einen Mord verwickelt und verfolgten Protagonisten Mr. Hannay, auf dessen Reise Stühle zu Fluchtautos, Leitern zu Brücken und Koffer zum Dach eines Schnellzuges werden. Alle drei Frauenrollen übernimmt Bianca Karsten und gibt neben der verruchten Schönen und der attraktiven Bäuerin auch die kühle Blonde. In über fünfzig weiteren Rollen verwandeln sich Oliver Dupont und Alexis Kara in Gedächtniskünstler, Polizisten, Vertreter für Damen-Dessous, Farmer, Professoren, Zugschaffner, Spione, Mörder und vieles mehr. Dabei werden in minütlich wechselnden Szenerien in einem Tempo Bärte geklebt, Perücken gewechselt und Kostüme getauscht, dass dem Zuschauer beinahe schwindlig wird. Das Stück wurde mit dem Olivier Award in der Kategorie „Best New Comedy“ ausgezeichnet. Die New York Times schrieb nach der Premiere am Broadway: „…diese rasante, federleichte Übung in Fingerfertigkeit ist Theater vom Feinsten.“

BILD

Hamburg (dpa/lno) – Ein Abend für Freunde gediegenen Flachsinns

„Ingolf Lücks temporeiche Slapstick-Inszenierung von Alfred Hitchcocks Krimiklassiker «Die 39 Stufen» (1935) hat gestern Abend in der Komödie Winterhuder Fährhaus in Hamburg erfolgreich Premiere gefeiert. Begeistert beklatschte das Publikum die schräge, mit Klischees jonglierende Bühnenversion, in der vier Darsteller mehr als 100 Rollen spielen. Fernseh-Comedian Lück (51) verkörpert mit Trenchcoat, Hut und Pfeife einen Durchschnittsmann im London der Vorkriegszeit, der des Mordes verdächtigt wird und in Schottland Agenten jagt. Im Sommer wurde die Aufführung in Berlin gezeigt.“

Berliner Morgenpost

„Nur vier Schauspieler stehen auf der Bühne. Unmöglich, die Rollen an acht Händen nachzuzählen, in die sie geschlüpft sind. Dabei hatten an der Entstehung von Die 39 Stufen, die jetzt im Theater am Kurfürstendamm für beste Laune sorgen, reichlich Tatverdächtige ihre Hand im Spiel gehabt. Einer der wenigen Fälle, bei dem die sprichwörtlich vielen Köche den Brei mal nicht verdorben haben. (…) Ingolf Lück, unser Mann von der TV-Comedy, spielt mit Zack und Pepp den gewieften Gentleman. (…) Lück ist, mit Hans Kieseier, obendrein noch der Regisseur des Vergnügens. Als solchen bringt er sich bei hübsch inszenierten Patzern ein, wo der Inselnebel oder das Läuten des Telefons mal auf sich warten lassen. Die Chose hat tolles Tempo. Man muss Hitchcocks Film auch gar nicht kennen, um sich den parodistischen Spaß schmecken zu lassen.“