Zuschauer feiern Lück im Einpersonenstück „Seite Eins“

Hamburger Abendblatt|20.03.2015|Von Armgard Seegers| Foto: © Volker Zimmermann

Ingolf Lück überzeugt in den Kammerspielen als zynischer Boulevardjournalist. Am Ende wurde er frenetisch bejubelt.

Hamburg. Marko redet sich heiß. Er ist dran an einer Geschichte, einer Story, die morgen ganz groß auf die Seite eins kommen kann. „Hier ist alles drin, Liebe, Geld, Macht, Vaterland“, glaubt er und ist ein wenig von sich selbst besoffen. Schlagersternchen Lea Seeburg wird ein neues Album veröffentlichen, aber Marko interessiert sich mehr für Leas Beziehung zu Philipp, der anscheinend aus einer Industriellendynastie stammt. Ingolf Lück spielt in dem Einpersonenstück über die Mechanismen des Boulevard-Journalismus, „Seite eins“, das jetzt an den Hamburger Kammerspielen Station macht, einen aufgekratzten, abgebrühten, einfache Wahrheiten liebenden Journalisten, der stets Witterung aufnimmt, wenn er von etwas Wind bekommt, das sich zum Meinungsmachen eignet.

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Ingolf Lück zieht alle Register

Nordsee-Zeitung|19.03.2015|Von Thomas Joerdens|Foto: © Volker Zimmermann

Er ist ein Tausendsassa, seine Karriere bunt und vielgestaltig. Sie reicht von der ARD-Musikvideosendung „Formel Eins“ über ein breites Repertoire an TV-Comedy bis zu Erfolgen am Theater. Nun steht Ingolf Lück mit dem Ein-Personen-Stück „Seite Eins“ in Hamburg auf der Bühne.

Finden Sie mich schlimm?“, fragt der unrasierte Typ mit der Wuschelfrisur fast beiläufig das Publikum, während er auf seinem Smartphone tippt. Nö, im Gegenteil. Der lässige Anzugträger, der sich als Boulevard-Journalist Marco vorstellt, spricht zwar ein bisschen zu laut, aber er mag die Menschen und die Wahrheit. Sagt er und klingt sympathisch.

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Ingolf Lück an den Hamburger Kammerspielen

NDR.de|19.03.2015|Von Patricia Seeger|Foto: © Volker Zimmermann

Man kennt ihn aus dem Fernsehen, ein Mann mit vielen Talenten. Bekannt geworden ist Ingolf Lück in den 90ern als Anchorman der „Wochenshow“. Er ist Comedian, Moderator, Musiker und Schauspieler. In Hamburg ist er jetzt im Theater zu sehen, in den Kammerspielen, als knallharter Boulevard-Journalist in dem Ein-Personen-Stück „Seite Eins“

Energiegeladene One-Man-Show – Es ist ein bisschen wie bei einem Rockkonzert. „Danke Hamburg“ ruft Ingolf Lück am Ende ins applaudierende Publikum. Alle erwarten, dass er nach seiner One-Man-Show fix und fertig ist. Aber er verbeugt sich nicht einfach nur, sondern legt dazu noch – energiegeladen – einen Breakdance hin. Der Comedy-Star weiß, wie’s funktioniert, wie man für Stimmung sorgt. Und auch im Stück geht er immer auf die zwölf.

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