WDR Fernsehen | Fr, 09.08.2013 | 21:45 Uhr |
Bettina Böttinger präsentiert die Talkrunde im WDR-Fernsehen. Prominente Gäste und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen, aber eine aussergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichte haben, treffen sich hier zum Talk. Im Mittelpunkt der 85-minütigen Sendung steht zwar der „Talk“: journalistisch, informativ, zuweilen auch kontrovers. Aber auch die ein oder andere kleine „Show“ hat ihren Platz.

Jürgen Becker

Seit 25 Jahren bietet die WDR-Sendung „Mitternachtsspitzen“ Kabarettisten eine Bühne, fast genauso lange ist Jürgen Becker als Moderator dabei. Ansonsten tourt der waschechte Rheinländer vorzugsweise mit eigenen Programmen durch die Lande. Wenn er nicht gerade auf WDR 2 mit Didi Jünemann eine „Frühstückspause“ macht. In die Annalen des Kölner Karnevals ist Jürgen Becker als Mitbegründer der „Stunksitzung“ schon längst eingegangen: Über zehn Jahre lang war er ihr Präsident.

Sabine Christiansen

Immer wieder hat sich Sabine Christiansen gewandelt und neu erfunden. Aus der Flugbegleiterin wurde die Journalistin, aus der Journalistin die TV-Moderatorin, die durch „Tagesthemen“ führte, durch die Polit-Talkshow „Sabine Christiansen“ und durch Kanzlerduelle. Mittlerweile lebt sie in Paris – und hat wieder ein neues Betätigungsfeld gefunden. Sabine Christiansen ist stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende in einem deutschen Unternehmen.

Ingolf Lück

Als Anchorman der „Wochenshow“ hat er sich eingeprägt, die Sendung wurde für ihn zum Durchbruch. Aber der gebürtige Bielefelder hat schon ganz andere Register gezogen, hat sehr viel Theater gespielt, hat die ARD-Musiksendung „Formel eins“ und unzählige andere Shows moderiert, hat als Regisseur gearbeitet und als Synchronsprecher. Im WDR Fernsehen ist er ab 14. August in der dreiteiligen Dokutainment-Reihe „21 Dinge“ zu sehen. Jeweils mittwochs ab 21 Uhr wird darin vorgestellt, was man in NRW erlebt haben sollte, was man über Nordrhein-Westfalen wissen sollte – und was aus dem Bindestrich-Bundesland verschwunden ist.

Peter Schneider

Der Schriftsteller gehörte zu den Wortführern der 68er-Bewegung, wegen seiner politischen Aktivitäten erhielt er Anfang der 1970er Jahre Berufsverbot als Lehrer. Sehr politisch ist auch eine Vielzahl seiner Werke. „Lenz“ zum Beispiel, das von einem Berliner Linksintellektuellen und Schriftsteller in den 1960er Jahren erzählt. Jetzt hat Peter Schneider ein Stück seiner eigenen Familiengeschichte aufgearbeitet – durch einen Roman über seine Mutter, die heimlich eine Dreierbeziehung führte.

Gerlinde Kaltenbrunner

Achttausender zu besteigen ist keine Männersache. Die Österreicherin Gerlinde Kaltenbrunner hat gezeigt, wie’s geht. Alle vierzehn über 8000 Meter hohe Hauptgipfel im Himalaya hat sie bezwungen. Anfangs steckte sie noch ihr Krankenschwestergehalt in die Expeditionen, seit geraumer Zeit aber ist sie Profibergsteigerin. Ohne Sauerstoffgerät und ohne Träger ist sie in der Bergwelt unterwegs. In verschiedenen Büchern und im Kölner Treff berichtet sie von ihren Erlebnissen.

Inge-Brigitte Herrmann

Natürlich möchte sie kommendes Jahr bei der Tischtennis-Weltmeisterschaft teilnehmen. Bei der Weltmeisterschaft der Senioren, versteht sich. Denn Inge-Brigitte Herrmann ist 92 Jahre alt, aber fit wie ein Turnschuh. Sportlich war die pensionierte Lehrerin schon immer, jetzt ist Tischtennis ihre große Leidenschaft. Aber auch sonst ist Inge-Brigitte Herrmann ausgesprochen aktiv. Im Kölner Treff erzählt sie von ihrem Unruhestand.

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