Als Gast-Star verzauberte Ingolf Lück 2005/2006 in der Rolle des Lumière in Disney’s „Die Schöne und das Biest“ die Bühne des Metronom Theaters am CentrO Oberhausen. Die Rolle des Kerzenleuchters war Ingolfs erstes Engagement in einer großen Musicalproduktion. Hier einige Schnappschüsse aus der Produktion.

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RP Online, 13.12.2005
MusicalpremiereDie Schöne und das Biest: Ingolf Lück „brennt“

Oberhausen.  Ingolf Lück hat schon vieles gemacht, aber als Kerzenständer konnte man ihn noch nicht bewundern. Das ändert sich jetzt, denn in der Neuinszenierung des Musicals „Die Schöne und das Biest“, das am 18. Dezember in Oberhausen Premiere feiert, spielt er den „Lumière“. Für das Stück musste Disney seinen Segen geben, denn es hebt sich stark vom amerikanischen Original ab.

„Jetzt sind wir die erste Produktionsfirma in Europa überhaupt, die ein Disney-Stück neu inszenieren darf“, sagte Michael Rohde von der Theaterproduktionsfirma Stage Entertainment. Das Stück wurde 1994 am Broadway in New York uraufgeführt. Es sei „eine riesengroße Ehre“, dem Welthit von Disney „nun einmal ein neues Gesicht“ geben zu dürfen, betonte Rohde. Die Besucher könnten sich unter anderem auf ein komplett neu gestaltetes Bühnenbild sowie „zauberhafte Kostüme“ nach Vorlagen der Rokoko-Zeit freuen. Auch das „Kreativteam“ des Musicals am Metronomtheater im CentrO kann sich sehen lassen und hat Rohde zufolge „reichlich Broadway-Erfahrung“. Mit Alan Menken ist einer der weltweit erfolgreichsten Musical- und Filmkomponisten an Bord, der schon Songs und Partituren für die Disney-Zeichentrickfilme „Aladdin“, „Pocahontas“ und „The Little Mermaid“ lieferte. Weitere prominente Teammitglieder sind der Liedtextschreiber Howard Ashman, der Bühnenbildner David Gallo sowie der Amerikaner Glenn Casale, der als Regisseur der Abenteuergeschichte „Peter Pan“ berühmt wurde.
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Die große Erfolgsgeschichte des Märchens „Die Schöne und das Biest“, dessen literarische Wurzeln bis in die römische Dichtung zurückreichen, begann mit Disneys legendärer Zeichentrickverfilmung. Mit dem gefühlvollen Liebesfilm „The Beauty and the Beast“ wurde 1991 erstmals in der Geschichte der Oscar-Verleihungen ein Zeichentrickfilm in der Kategorie „Bester Film“ nominiert.

„Musical ist ein Dreikampf“

Keine Broadway-Erfahrung, aber dennoch eine ganz besondere Rolle hat in der Oberhausener Inszenierung der vor allem als TV-Moderator bekannte Ingolf Lück. Der in Bielefeld geborene Lück sammelte einst an Theatern in Hamburg, Düsseldorf und Bonn erste Schauspielerfahrung und kehrte parallel zu seiner Fernsehkarriere auch später immer wieder auf die Bühne zurück. Mit einer Gastrolle in „Die Schöne und das Biest“ betritt Lück nun erstmals Musical-Terrain, für ihn eine große Herausforderung: „Ich bin mächtig aufgeregt“, gesteht der in Köln lebende Lück und fügt hinzu: „Tanzen, singen und spielen – Musical ist wirklich ein ganz besonderer Dreikampf“.

Im Stück verkörpert den zum Kerzenständer verwunschenen Menschen „Lumière“. Mit viereinhalb Kilogramm schweren Kerzenleuchtern, die er an jeder Hand trägt, ist das keineswegs ein leichter Job. Lück freut sich dennoch auf seinen Part, wenngleich er sich insgeheim auch manchmal wünscht, zumindest probeweise einmal in die Rolle des Biestes schlüpfen zu dürfen. „Dann könnte ich auch einmal die schöne Belle küssen“, lacht Lück.

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