Quelle: Sächsische Zeitung Online, 01. Juli 2011.

Herr Lück, was ist Ihre Lieblings-Comedy-Sendung im Fernsehen?

Natürlich immer die, in der ich gerade bin.

Bereuen Sie es, mit der „Wochenshow“ zurückgekommen zu sein?

Aber nein, warum denn? Ich bin sehr froh, dass uns Sat1 die Möglichkeit gegeben hat, die Wochenshow nach einer langen Sommerpause wieder aufleben zu lassen. Wir arbeiten siebenTagedieWoche daran, das Format zu verbessern.

Bis zu sechs Millionen Zuschauer hatten Sie früher. Heute sind es gerade noch 1,4 Millionen.

Die Senderlandschaft ist heute nicht mehr mit den 90ern zu vergleichen. Die riesigen Quoten sind fast nur noch mit Fußballspielen zu erreichen, da gucken dann mal 14 Millionen das Eröffnungsspiel der Frauen-WM. Eine Unterhaltungssendung hat’s sehr viel schwerer.

Die Kritiker haben Sie nach der Premiere der neuen „Wochenshow“ zerrissen.

Ja, die „Wochenshow“ hat richtig eins in die Fresse gekriegt. Ich fand das überzogen. Die Erwartungen waren einfach riesig, jeder hatte ja nur Highlights von früher in Erinnerung. Ein solches Format braucht aber Zeit, um sich zu entwickeln. Wenn ich Konzert- oder Theaterkritiken lese, finde ich ein sehr viel differenzierteres Feedback. Da werden die Künstler nicht gleich in Grund und Boden gerammt.

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