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Ingolf Lück wurde von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft mit dem Landesverdienstorden NRW ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung werden seit 1986 Menschen in NRW geehrt, die sich in besonderer Weise für das Land NRW verdient gemacht hätten.

Der gebürtige Bielefelder ist Pate des Kinderhospizes Bethel, Schirmherr der Stiftung »Augenblicke«, die sich für Kinder mit »Offenem Rücken« einsetzt und unterstützt den Verein »Hand in Hand for Africa«. In der Begründung lobte Hannelore Kraft seine Verdienste:. „Sie engagieren sich für nachhaltige Zwecke ohne viel Aufhebens darum zu machen.“ Er habe, so die Ministerpräsidentin, das Herz am rechten Fleck.

Sichtlich stolz nahm Ingolf Lück die Auszeichnung entgegen: Dieser „Preis“ ist kein lauter Preis wie die Fernseh- und Comedypreise die meine Freunde und ich gerne und selbstverständlich hochverdient gekriegt und mit lautem Getöse angenommen haben… Dieses ist ein leiser, sehr persönlicher Preis, der denen eine Stimme gibt, die gewohnt sind sich bescheiden im Hintergrund zu halten.“ so der Ordensträger.

Insgesamt wurden 17 Persönlichkeiten von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ausgezeichnet, darunter auch Moderatorin Dunja Hayali (42) und CDU-Politiker Karl-Josef Laumann (59). Der Orden wird in NRW seit 30 Jahren für außerordentliche Verdienste um die Allgemeinheit verliehen und ist auf 2500 lebende Preisträger begrenzt. Bisher wurden 1493 Bürger mit dem Landesverdienstorden ausgezeichnet.

Westfalen-Blatt|18.11.2016|Von Stefan Biestmann|Foto:dpa
Düsseldorf/Bielefeld(WB) Viele Fernseh- und Comedypreise hat er schon bekommen. Am Donnerstag erhielt der Bielefelder Ingolf Lück in Düsseldorf den Landesverdienstorden – genauso wie die Bielefelderin Katrin Löffelhardt.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ehrte insgesamt 17 Menschen, weil sie sich besonders für das Land verdient gemacht hätten – auch durch ihr ehrenamtliches Engagement. »Dieses ist ein leiser, sehr persönlicher Preis, der denen einen Stimme gibt, die gewohnt sind, sich bescheiden im Hintergrund zu halten«, sagte Ingolf Lück dem WESTFALEN-BLATT.

Ingolf Lück ist Pate des Kinderhospizes Bethel

Die Gesellschaft sei geprägt von »Egoismus, Eigensinn und falsch verstandenem Superheldentum«. »Diesen selbstgefälligen Goliaths können und müssen wir weiterhin viele kleine Davids entgegensetzen – mit unserer Arbeit für Projekte und Menschen, die unserer Hilfe bedürfen«, forderte Lück. Der 58-Jährige ist Pate des Kinderhospizes Bethel und Schirmherr der Stiftung »Augenblicke«, die sich für Kinder mit »Offenem Rücken« einsetzt. Und er unterstützt mit dem Verein »Hand in Hand for Africa« Kinder in Namibia. Kraft lobte seine Verdienste: »Sie bewirken auch jenseits der Bühnen und Fernsehkameras viel Gutes.« Lück habe sein Herz am rechten Fleck. »Sie engagieren sich für nachhaltige Zwecke, ohne viel Aufhebens darum zu machen.«

Lück ist jetzt einer von 1493 Trägern des Landesverdienstordens, der seit 30 Jahren verliehen wird. Zur Riege der Ordensträger gehören seit Donnerstag auch die TV-Journalistin Dunja Hayali und Karl-Josef Laumann (CDU), Staatssekretär im Gesundheitsministerium. Nicht ganz so öffentlichkeitswirksam, aber ebenfalls effektiv wirkt die Sozialpädagogin Katrin Löffelhardt, die seit acht Jahren in Bielefeld lebt und sich hier mittlerweile selbstständig gemacht hat.
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